Vor über 80 Jahren endet die NS-Diktatur. Der „lange Schatten“ dieser Diktatur beschäftigt uns noch heute. Wie sollen wir mit dem Wissen und dem Erbe jener Jahre umgehen, wenn es keine Zeitzeugen mehr gibt?
Mitglieder der AG „Kriegsgräber“ recherchieren deshalb zu verschiedenen Opfergruppen dieser Zeit. In einem Brief von Cläre und Erich Silbermann aus Anklam, den sie im Juli 1942 an eine Freundin schreiben, finden die Jugendlichen den berührenden Satz
„Man möchte uns doch nicht vergessen!“.
Cläre und Erich Silbermann überleben nicht, so, wie Millionen Frauen, Männer und Kinder, die ausgegrenzt, verfolgt, verschleppt und ermordet werden.
Unser Projekt „Versprochen“ soll stellvertretend an alle Opfer der NS-Diktatur erinnern. Es ist ein Zeichen gegen das Vergessen!
In einer Ausstellung sind Schicksale dokumentiert. Ein begleitendes Buch regt zum Nachlesen an.
Man möchte uns doch nicht vergessen
Die Ausstellung wurde finanziert durch:
Arnold-Liebster-Stiftung/Arnold-Liebster Foundation
OSPA Rostock
Ehrenamtsstiftung M-V
Gemeinde Graal-Müritz
AG „Kriegsgräber“
Das begleitende Buch wurde finanziert durch:
Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern
ERASMUS +
Wir danken allen, die unser Projekt unterstützt haben.
Autorin
Petra Klawitter
p.klawitter@schule-mv.de











