Die AG-Kriegsgräber hat ein weiteres wichtiges Projekt abgeschlossen. Es ist ein Projekt der Erinnerung, das gleichzeitig richtungsweisend für zukünftige Generationen ist!
Gemeinsam mit Gleichgesinnten und Vertretern der Stadt Anklam wurde das Ergebnis zum Thema „Ich hoffe, dass dieser Gruß Sie erreicht…“ nun der Öffentlichkeit vorgestellt und übergeben. Im ehemaligen Wehrmachtsgefängnis kann man die gleichnamige Ausstellung der Jugendlichen zu den Opfern der Shoah aus Anklam anschauen und auch Bildungsmaterial dazu nutzen.
Am Bahnhof in Anklam ist zudem eine Stolperschwelle ab sofort öffentlich sichtbar. Auf einer nebenstehenden Tafel sind weitere Informationen zur Deportation der Anklamer Juden und Jüdinnen zu lesen. Dazu hatten Jungen und Mädchen der AG geforscht und die Biografien dokumentiert.
Eine besondere Form der Erinnerung ist auf dem jüdischen Friedhof zu entdecken. Die Jugendlichen der Projektgruppe konnten Friedenstauben mit Namen der deportierten Juden und Jüdinnen der Stadt kreiert und im 3D-Drucker hergestellt. Diese Friedenstauben, die am Kirschbaum auf dem jüdischen Friedhof installiert sind, sollen an die Deportationsopfer erinnern. Denn reden darüber, ist nicht genug…
Stolperschwelle in Anklam verlegt
Autorin
Petra Klawitter
p.klawitter@schule-mv.de












