Ein weiteres erfolgreiches Erasmus+ Projekt wurde an unserer Europaschule durchgeführt. Vom 23. bis 28. April 2026 haben wir unsere griechische Partnerschule aus Thessaloniki 🇬🇷🤝🇩🇪 empfangen.
Mit dem Projekt Blue Bonds – from the Aegean to the Baltic haben wir uns intensiv mit dem Thema Ostsee und dem Wasserkonsum generell auseinandergesetzt. Wir haben unsere griechischen Gäste herzlich mit einem riesigen Frühstücksbuffet an der Schule empfangen. Besonders schön war, dass dabei die gesamte Schule involviert wurde: die 5. und 6. Klassen haben liebevolle Willkommens-Plakate gebastelt und hochgehalten. Zwei Schülerinnen aus der heutigen 11. Klasse haben vor fast zwei Jahren ein tolles Logo entworfen, das die deutsch-griechische Freundschaft symbolisiert und unsere Schülerfirma hat in intensiver Arbeit 34 Beutel bedruckt als Gastgeschenk für unsere Teilnehmenden. Ebenso danken wir dem Makerspace für die Europaschule-Schlüsselanhänger
Nach diesem herzlichen Empfang in der Schule sind wir gemeinsam zu den Baltic Tauchern nach Rostock gefahren. Dort erlebten wir einen interessanten Einblick in deren Arbeit. Es wird nicht nur nach Munition in der Ostsee getaucht, sondern es werden auch weitere Ingenieursarbeiten getätigt. Es war für uns alle erschreckend, wie viel Munition sich noch heute am Boden der Ostsee befindet.
Dann haben wir die Innenstadt Rostocks erkundet. Besonders schön war, dass drei Schülerinnen aus der 10E im Rahmen des LdE-Kurses eine englische Stadtführung mit einem Quiz für unsere Gäste vorbereitet haben.
Am Samstag sind wir alle gemeinsam nach Stralsund zum Ozeaneum gefahren und konnten weiteren Input über die Ostsee und die dort lebenden Tiere genießen.
Am Sonntag durften wir hinter die Kulissen von Karls Erdbeerhof schauen. Beeindruckt waren wir von den unglaublich vielen Erdbeerfeldern. Da unser Thema sich auf das Wasser fokussierte, bekamen wir einen detaillierten Einblick in das Bewässerungssystem der Erdbeer- und Spargelfelder. Es war spannend, zu erfahren, wie nachhaltig und durchdacht dieses Bewässerungssystem ist. Großzügigerweise wurde die komplette Gruppe danach in den Erdbeerhof eingeladen und alle durften die Attraktion genießen. Ein herzliches Dankeschön an Robert Dahl vom Erdbeerhof.
Am Montag haben wir uns in der Schule getroffen und an den Gruppenprojekten gearbeitet, dann ging es nach Warnemünde zum IOW, dem Forschungszentrum der Ostsee. Auch dort bekamen wir einen interessanten Einblick in deren Tätigkeit. Es war beeindruckend zu erfahren, welche Faktoren die Wasserqualität der Ostsee beeinflussen. In Gruppen haben wir anschließend Müll am Strand gesammelt. So sauber der Strand in Warnemünde auch wirkt, waren wir doch überrascht, wie viel Abfall zu finden war. Wir haben ihn kategorisiert in Plastik, Zigarettenreste, Holz, Metallelemente, organische Stoffe, Glas und Papier. Es war für die Schülerschaft schockierend zu sehen, wie viel Müll sich am Strand befindet. Nach all dem theoretischen Input bezüglich der Ostsee, wurde das Meer nun hautnah erlebt. Einige haben sich sogar mit Füßen ins Wasser getraut. Ein Großteil der Gruppe hat gemeinsam Volleyball am Strand gespielt. Es ist schön zu sehen, wenn beide europäischen Länder als Team zusammen agieren.
Am 28. April haben wir unsere Gäste in aller Früh um 5:30 Uhr verabschieden müssen und viele waren sehr traurig, dass die gemeinsame Zeit schon vorbei war.
WIEDERSEHEN IM JUNI 2026
Autorin
Sarah Schröter
s.schroeter_04@schule-mv.de














